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Kölner Defektklassifikation (CCARD) als Leitfaden bei Knochenaugmentation in der Praxis

8. Europäische Konsensuskonferenz des BDIZ EDI ratifiziert Cologne Classification
of Alveolar Ridge Defect (CCARD)

13. Februar 2013

Die 8. Europäische Konsensuskonferenz (EuCC) des BDIZ EDI hat am 9. Februar 2013 in Köln die Therapieverfahren der oralen Augmentation von Hartgewebe unter die Lupe genommen und neu klassifiziert. Die Cologne Classification of Alveolar Ridge Defect (CCARD) bewertet Eigenknochen und Knochenersatzmaterialien für die orale Implantologie.

Ziel der Konferenz war die Entwicklung einer einfachen, therapieorientierten Defektklassifikation, unter Berücksichtigung bereits existierender Einteilungen, mit dem Einschluss verschiedener Defektcharakte-ristika und der Empfehlung verschiedener etablierter Therapieverfahren für die jeweilige Defektklasse.

Unter Leitung von Universitätsprofessor Dr. Dr. Joachim E. Zöller (Uni Köln) diskutierten deutsche und internationale Praktiker und Hochschullehrer das Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Am Ende stand der Konsensus zur CCARD-Klassifikation, dem ein Arbeitspapier der Universität Köln als Grundlage diente.

Das Ergebnis in der Zusammenfassung: Kein Einschluss von Extraktionsalveolen (wegen fortschreitendem Remodeling, Weichgewebsdefekt, Morphotyp)

Drei Charakteristika des Defekts: Richtung, Größe, Einbettung in die Umgebung

1. Code: Defektorientierung (H: horizontal, V: vertikal, K: kombiniert, S/+S: Sinus maxillaris)
2. Code: Rekonstruktionsbedarf des Defekts (1: < 4 mm, 2: 4-8 mm, 3: > 8 mm)
3. Code: Relation von Augmentation und Kieferkurvatur (i: intern, innerhalb, e: extern, außerhalb)

Defektcode H.1.i Defekt unter 4 mm, innerhalb der Kurvatur
Defektcode S.1 Sinusdefekt unter 4 mm (keine i/e Angabe erforderlich)
Defektcode K.2.e.S2 kombinierter Defekt von 4-8 mm, außerhalb der Kurvatur,  mit Sinusdefekt von 4-8 mm

Die Teilnehmer der 8. EuCC: Moderator PD Dr. Dr. Daniel Rothamel (Deutschland), Dr. Dr. Peter Ehrl (Deutschland), Dr. Tim Fienitz (Deutschland, Protokollführung), Dr. Ulrich Fürst (Österreich), Dr. Arndt Happe (Deutschland), Prof. Dr. Fouad Khoury (Deutschland), Prof. Dr. Pavel Kobler (Kroatien), Prof. Dr. Vitomir Konstantinovic (Serbien), PD Dr. H.J. Nickenig (Deutschland), Prof. Dr. Hakan Özyuvaci (Türkei), Dr. Witold Tomkiewicz (Polen), Dr. Jairo Vargas (Costa Rica), Prof. Prof. Dr. Andrzej Wojtowicz (Polen), Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller (Deutschland).

Das ausführliche Konsensuspapier der 8. Europäischen Konsensuskonferenz wird zur IDS 2013 am Stand des BDIZ EDI in englischer und deutscher Sprache erhältlich sein, bzw. ist zum Start der IDS am 12. März 2013 online zum Herunterladen auf der Internetseite des BDIZ EDI verfügbar: www.bdizedi.org

Digitales Bildmaterial erhalten Redaktionen gerne auf Anfrage. Für Rückfragen: Anita Wuttke, Pressereferentin, Tel. 089/720 69 888, presse@bdizedi.org

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