Sie befinden sich hier: Einmalige Datenbank mit über 2000 Urteilen

Einmalige Datenbank mit über 2000 Urteilen

4. Auflage der BDIZ EDI-Urteilesammlung zur zahnärztlichen Abrechnung ist online

Der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) verfügt über die umfangreichste Urteilesammlung zur zahnärztlichen Abrechnung und hat sie in 4. Auflage aktualisiert. Genau 2233 ausgewertete Entscheidungen stehen jetzt für die Mitglieder des BDIZ EDI zur Verfügung.

Das Nachlagewerk für den implantologisch tätigen Zahnarzt und Behandler dient der Unterstützung im Umgang mit den Kostenerstattern. Die Sammlung steht den Mitgliedern des BDIZ EDI kostenfrei im Mitgliederbereich zur Verfügung. „Um auch Nichtmitgliedern einen Blick auf die jetzt aktualisierte Urteile-Bibliothek im Internet zu gewähren, hat der Verband einen Auszug der Urteilesammlung für kurze Zeit in den öffentlichen Bereich eingestellt“, sagt BDIZ EDI-Präsident Christian Berger. Sie ist auf der Startseite von www.bdizedi.org zu finden.

Nach Suchbegriffen und Gebührenpositionen sortiert und damit am Bedarf der Anwender orientiert, hat der Justitiar des Verbandes Dr. Thomas Ratajczak die Gerichtsurteile zusammengestellt und ausgewertet – darunter auch Instanzentscheidungen: „Diese lassen erkennen, ob seitens der Kostenerstatter zitierte Entscheidungen inzwischen von höheren Instanzen aufgehoben wurden und insofern keine Rechtsgültigkeit mehr besitzen“, sagt Dr. Ratajczak. Markierte Leitsätze weisen den Nutzer auf die wichtigsten Aspekte des Urteils hin.

Viele neue Entscheidungen zeigten nach Ansicht Ratajczaks die Unbekümmertheit mancher Zahnärzte im Umgang mit großen Versorgungen und die häufig fehlende fachliche Kompetenz der die Patienten vertretenden Anwälte. Dr. Ratajczak: „Besonders ins Auge fällt eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Nordrhein-Westfalen vom 1.3.2007 (1 A 4304/05), bei der die Sofortbelastung offenbar Behandlungsziel war. Es ging um einen Beihilfefall.“

„Im Beihilferecht muss – weil es nicht um die Frage geht, was der Patient an den Zahnarzt zu zahlen hat, sondern um die Frage, was die Beihilfe an den Patienten zu zahlen hat – besonders sorgfältig fachlich argumentiert werden. Das sollte der Behandler wissen. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit Gutachten. Das wiederum sollte der Anwalt des Patienten wissen.“

Diese größte Urteilesammlung verfügt in 4. Auflage über 2233 Entscheidungen mit einem Gesamtumfang von 1941 Seiten und zusätzlich einer Synopse zur neuen GOZ. Das oben genannte OVG-Urteil ist ebenfalls für kurze Zeit im öffentlichen Bereich von www.bdizedi.org zu finden.

Hier finden Sie Auszüge aus der Datenbank im Mitgliederbereich des BDIZ EDI:


» Passwort vergessen

VOILA_REP_ID=C12579F3:00378C90